Am 23. August 2025 hatte ich die Freude, das dritte Regeltreffen der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt / Sachsen zu begleiten. Auf Einladung vom Regionalleiter Herrn Teschner konnte ich den Teilnehmenden meine Arbeit als Osteopathin und Heilpraktikerin vorstellen und erklären, wie ich Betroffene nach einem Akustikusneurinom unterstütze.
Als ausgebildete Physiotherapeutin und seit 2007 auch als Heilpraktikerin tätig, arbeite ich in meiner Praxis mit unterschiedlichen Ansätzen, um körperliches Wohlbefinden und Heilung zu fördern. Beim Treffen habe ich erklärt, wie die Osteopathie gezielt helfen kann – zum Beispiel durch Narbenbehandlung, die Wiederherstellung des craniosakralen Rhythmus oder die Linderung von OP-lagerungsbedingten Verspannungen im Halsbereich. Gleichzeitig habe ich die Grenzen der Osteopathie aufgezeigt: Narbengewebe, inoperable Tumore oder geschädigtes Nervengewebe lassen sich damit nicht vollständig beeinflussen.
Darüber hinaus konnte ich Einblicke in meine Arbeit als Heilpraktikerin geben – etwa zu Homöopathie, Neuraltherapie und psycho- bzw. erhaltenstherapeutischen Ansätzen. Besonders spannend für viele war die Neuraltherapie: Hier lassen sich unter anderem Narben- und Störfeldbehandlungen sowie Reflexzonentherapie einsetzen.
Die anschließende Zeit für Fragen und persönlichen Austausch war sehr bereichernd. Die Teilnehmenden berichteten von ihrer beruflichen Wiedereingliederung, Herausforderungen mit der Rentenversicherung oder anderen Alltagsthemen nach der Erkrankung. Es war ein Vormittag voller intensiver Gespräche, wertvoller Informationen und lebendigen Austauschs – für mich genauso bereichernd wie für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Es erfüllt mich immer wieder, Menschen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden zu begleiten und zu zeigen, welche Möglichkeiten der Körper nach belastenden Therapien noch hat.








